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Ausreise aus Russland und einen netten Biker aus Kroatien in Daugavpils (Lettland) getroffen (21/23.8)

Die Fahrt von St. Petersburg zur Grenze verläuft ohne Probleme. Die Ausreise aus Russland beansprucht dafür aber über 5 Stunden. Das ist das erste Mal, dass es für mich so schwierig und problematisch ist. An der Grenze zu Lettland wird der Übergang von einem, meines Erachtens, speziellen Geschäft blockiert. Es treiben sich unzählige Letten an der Grenze herum und bringen Alkohol, Zigaretten und was weiß ich über die Grenze nach Lettland.

Als ich endlich im Zollbereich bin, erlebe ich eine kleine Überraschung. Ich habe nicht die benötigten Unterlagen für mein Motorrad, einen sogenannten Reisepass für meine Betty (russisches Carnet). Die "nette Lady" vom Zoll will mich wieder zurückschicken, irgendwohin, wo man mir die Unterlage ausstellt (sie will mich einfach nur hier weghaben und damit ihr Problem lösen). Wo ich dieses Dokument bekommen kann, kann sie mir aber nicht erklären. Hab mich aber nicht wegschicken lassen und einen auf unschuldig gemacht, fällt mir ja nicht schwer. Nach einiger Zeit hat sie sich dann zurückgezogen und mit ihrer Chefin gesprochen und ist dann auch mit dieser zu mir gekommen.

Ihre Chefin kann recht gut Englisch und so sprechen wir erst einmal meine Reise durch. Beim Aufzählen all der Länder hat Sie nicht schlecht gestaunt.

Das Problem ist, dass es an den russischen Grenzen keine einheitlichen Zoll-Formularien und Regeln gibt. An der europäischen Grenze gibt es immer diesen Reisepass vom Zoll bei der Einreise, aber eben nicht in Sibirien. Ich habe dann auf meinen Karten den Grenzübergang gezeigt und glaubhaft versichert, dass ich keine weiteren russischen Dokumente mehr habe. Sie hat dann geschmunzelt und gesagt, ich solle mir keine weiteren Sorgen machen. Nach einer weiteren halben Stunde hat es dann auch geklappt und ich bin drüben an der lettischen Grenze 😉 und bin ziemlich happy.

Übernachtet habe ich in Daugavpils (Duenaburg):

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In Daugavpils habe ich im Hotel Patrik getroffen, einen Biker aus Kroatien. Patrik ist seit knapp 3,5 Monaten unterwegs und ist rund um die Welt gefahren mit seiner Susuki V-Stream. Sehr beeindruckend, bis hierher hatte er über 35.000km auf der Uhr. Er hat auch die Mongolei durchquert und einmal an einem Stueck 2.300km geschafft. Danach hat er sich irgendwo in der Nähe der russisch – mongolischen Grenze hingehauen. Danach fehlten ihm leider einige Ausrüstungsgegenstaende, na ja Pech gehabt (;.

Da wir ein gutes Stueck gemeinsamen Weg haben, haben wir uns für 2 Tage zusammengetan. Es war sehr informativ und angenehm. Nächstes Jahr kommt er nach Deutschland, mal sehen, ob wir uns verabreden können.

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Wir haben uns ein Einzelzimmer im Hotel geteilt. Er hat die Nacht auf meiner Therma Rest Matte geschlafen. Man, war das unkompliziert.

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Danach haben sich unsere Wege getrennt. Patrik will, wie ich auch, am Freitag zurück in der Heimat sein.

Die Fahrt nach St. Petersburg und St. Petersburg (19/20.8)

Auf der Fahrt von Vologda nach St Petersburg habe ich ca. 150km vor St. Petersburg in der Stadt Volkhov übernachtet. Volkhov ist eine Industriestadt und liegt am gleichnamigen Fluss Volkhov, aber nach 550km war mir das nicht mehr so wichtig, Hauptsache eine einigermaßen Unterkunft.

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Meine Betty auf einem bewachten Parkplatz hinter dem Hotel. In Russland ist es üblich, bewachte Parkplätze nutzen. Mein Eindruck ist, dass das eine zusätzliche Einnahmequelle darstellt und nicht, weil es besonders unsicher in Russland ist. So wie der Blick in den Hinterhof einen Eindruck gibt, so ist es für mich auch im Hotel. Eine Übernachtung, die ich schnell vergessen möchte!

St. Petersburg ist überwältigend. Als ich am Samstagmorgen in St. Petersburg ankomme, scheint die Sonne und der Verkehr ist um 9:30 nicht so dicht. Die St. Petersburger schlafen wohl noch, mein Glück.

 

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In St Petersburg habe ich nur ganz wenige Bilder geschossen. Ich bin wirklich sehr beeindruckt von dieser Stadt und ihrer Geschichte und habe beschlossen, nur eine kurze Stippvisite zu halten und später einen Kurzurlaub mit meiner Frau zu planen, damit wir uns diese wunderschöne Stadt in aller Ruhe gemeinsam ansehen können.

 Übernachtung bei Dmtry (privat):

Der Abend und die Übernachtung bei Dmtry waren sehr angenehm nach den Hotels!

Dmtry nochmals meinen herzlichen Dank!

Dmtry ist Berufsmusiker und Professor an der Musikhochschule in St. Petersburg und Moskau. Sein Hauptinstrument ist Cello. Er spricht ziemlich gut Deutsch und somit war eine nette und auch tiefergehende Unterhaltung möglich. Im Feb. 2012 wird er in der Nähe von Hannover ein Konzert geben. Den Termin habe ich mir vorgemerkt.

Geschlafen habe ich im Kinderzimmer im Hochbett von Xenia, der jüngsten Tochter von Dmtry. Xenia hat mir ihr Zimmer überlassen und an vielen Stellen kleine Zettel aufgehängt und auf Deutsch die Gegenstände beschrieben. Man muss wissen, dass Xenia 11 Jahre alt ist und seit einem halben Jahr Deutschunterricht hat. Ihre Sprachkenntnisse sind nach dieser kurzen Zeit doch sehr beeindruckend.

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Die Kueche von Dmtry. Es gab lecker Essen und naturlich auch ein Bier.

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Mein Motorrad unbewacht im Hinterhof von Dmtrys Wohnung, war auch kein Problem.

Vologda (18.8)

Die Fahrt nach Vologda ist unspektakulär im Vergleich zu meinen bisherigen Eindrücken. Vielleicht bin ich auch einfach satt und voll von den unzähligen Erlebnissen und Sehenswürdigkeiten?

Übernachtet habe ich im Spasski Hotel.
Bei der Ankunft in Vologda regnet es und  es ist ein trüber Tag. Das Wetter beeinflusst ja bekanntlich sehr den Eindruck einer Stadt. Daher möchte ich hier keine weiteren Anmerkungen einbringen.

Ansonsten macht sich der Heimatgedanke in mir immer breiter und zieht mich mächtig` gen Westen.

Yaroslavl liegt an der Wolga, nordöstlich von Moskau (16/17.9)

Yaroslavl zählt zu den Städten am goldenen Ring, der nordöstlich um Moskau verläuft und hatte 2010 sein 1000 jähriges Bestehen u ist auch Weltkulturerbe.
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Das Fyodor Volkov's Theater, eines der ältesten Staatstheater Russlands

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Alexander Nevsky Kapelle, erbaut im Jahre 1892

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Die Prophet Elijah Kirche

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Der Wolgablick und der Strelka Park an der Mündung des Flusses Kotorosil in die Wolga.

 

In Yaroslavl habe ich leider keine Biker getroffen oder sonstige nennenswerten Begegnungen gehabt. Das fehlte mir.

Kazan an der Wolga, die Hauptstadt der autonomen Republik Tatarstan (13. – 15.8)

Endlich an der Wolga:
Mich reizt es sehr, die Wolga zu sehen, daher nehme ich mir vor, die Strecke von Ekatarinburg nach Kazan an der Wolga an einem Tag mit 1.000km zu fahren. Die 1.000km bedeuten in dieser Zeitzone eine Verschiebung von MEZ +5 auf MEZ +3. Trotzdem habe ich 15 Std. benötigt und bin nachher entsprechend platt. Nach einigem Suchen finde ich auch noch ein sehr günstiges Hotel für 15€ pro Nacht. War gar nicht so einfach, weil heute auch das Spitzenfußballspiel zwischen Kazan und Moskau stattfindet. Sie haben 1:1 gespielt.

Zwischendurch mal kurz ohne Führerschein:
Irgendwo nach Perm komme ich in eine Strassenbaustelle, in der ein Besenfahrzeug mit 10km/h Rollsplit auf der Straße verteilt. Ein paar 100m bleibe ich auch brav hinter dem Fahrzeug, habe aber bei 10km/h ständig Gleichgewichtsprobleme. Um dem Spiel ein Ende zu bereiten, überhole ich mal kurz rechts und werde auch gleich von der Polizei erwischt und rausgewinkt. Na, was das jetzt wohl bedeutet? Ich muss alle Dokumente zeigen, angefangen vom Pass, Führerschein und Kfz-Schein. Dann zeigt er mir in einem Verkehrsregelbuch, was ich falsch gemacht habe und weist mich darauf hin, dass das Führerscheinentzug bedeutet. Ich komme ganz schön ins Schwitzen und es ist schon so heiß. Nach einer Weile kommt er grinsend aus seinem Auto und sagt, ich sei heute Gast in Russland und gibt mir den Führerschein wieder, klopft mir auf die Schulter und wünscht mir gute Weiterfahrt.
Paa, ich kann darüber zunächst nicht wirklich lachen, aber mir ist ein Stein vom Herzen gefallen.

Zeit mit Alla, Evgeniya und Philip:
In Kazan treffe ich Alla, Evgeniya und Philip. Alla und Evgeniya leben in Kazan und führen ein Hotel.
Philip ist Deutscher und schreibt an seiner Diss. über östliche Geschichte. Er ist Russlandkenner von Berufswegen und spricht ziemlich gut Russisch. Alla zeigt uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt und gibt uns gute Tipps.
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Eindrücke von der Stadt Kazan u ein Spaziergang am Wolgaufer:
Kazan ist die Hauptstadt der autonomen Republik Tatarstan u mit seinem Kreml Weltkulturerbe.

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Das Wappen von Kazan, ein rotfluegeliger, schwarzer Basilisk und Drache, der Stärke, Weisheit und Unbesiegbarkeit symbolisiert.

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Der innere Befestigungsring der Stadt Kazan, der sogenannte Kreml ist sehr gut erhalten. Hinter dieser Mauer sind alle wichtigen Funktionen einer Stadt untergebracht, der Regierungssitz, Verwaltung, Kirche ….

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Kazan war schon z Zeiten von Katharina der Grossen beruehmt durch seine Katzen.

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Vor einigen Wochen ist hier ein tragisches Schiffunglück mit einem Wolgaausflugsschiff passiert, bei dem 200 Menschen ertrunken sind. Es waren hauptsächlich Kinder.

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Betty bekommt ein Schaumbad, um den Staub und Dreck der letzten 9.000km loszuwerden, habe sie fast nicht wiedererkannt, so hübsch ist sie jetzt wieder. Mein Motorradanzug stand auch vor Dreck und ist kurzerhand in die Waschmaschine gewandert.

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Sibirien u ein paar Landschafteindrücke

Die Landschaftseindrücke auf der Fahrt durch Sibirien sind bisher recht interessant und auch abwechslungsreich. Zum großen Teil sind die Flächen intensiv landwirtschaftlich genutzt mit Getreideanbau, Mais oder Weideflächen. Es gibt aber auch große Flächen Sumpfgebiet mit Birkenwäldern als Brachland. Man sieht auch so manch alte Kolchose, die verlassen ist und verfällt. Daneben riecht und sieht man z. T. riesige Schweinezuchtbetriebe, blitzsauber und neu.

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Ich hab manchmal das Gefühl bei den ewig langen und geraden Straßen, dass ich keine Kurven mehr fahren kann, wenn ich wieder in Deutschland bin. Auf meinem Navi erscheint des Öfteren die Anzeige: Die nächste Abzweigung in 250km… und Straßenabschnitte, die sind mehr als 50 km schnurgerade.

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 Es ist allerdings eine ziemliche Herausforderung, wenn man die Hauptstraße verlässt und eine vermeintliche Abkürzung fahren möchte. Plötzlich ist die wunderbare Straße verschwunden und ich fahre auf einem Sandweg, der bekanntlich für Motorradfahrer eine Herausforderung darstellt, zumindest für mich. Erst ab ca. 50km/Std stabilisiert sich die Maschine richtig, aber da mal hinzukommen, bedeutet eine kleine Überwindung. Wenn einem das nicht gelingt, liegt man auf der Nase und in Sibirien laufen die Menschen nicht gerade üppig auf Sandwegen herum, um einem zu helfen, das Motorrad wieder aufzurichten. Gott sei Dank ist mir ein Sturz erspart geblieben. Zukünftig werde ich Abkürzungen vermeiden.

Ach übriges, es laufen in Sibirien keine wilden Bären mehr frei auf der Straße herum vor denen man Angst haben muss, kaum zu glauben :). Einschränkend muss ich sagen, ich hab jedenfalls keine gesehen.

Alexeji, ein Biker von der Insel Kamtschatka auf seiner Africa-Twin (11.8.)

Kurz hinter Omsk bin ich Alexeji, einem Biker von der Insel Kamtschatka begegnet.

Da Alexeji ganz gut Englisch spricht, können wir uns prima unterhalten und sind dann den ganzen Tag gemeinsam unterwegs.

Alexeji ist Fahrer von Beruf und seine Idee bzw. Traum ist, einmal mit dem Motorrad von Wladiwostok quer durch Russland bis nach St. Petersburg zu fahren. Die Länge der Strecke kenne ich nicht genau, es werden aber wohl an die 10.000km sein.

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Omsk und freundlichst aufgenommen im Motorradclub oppozit (Ural Motorbikeclub) (8.8-11.8)

Am Ysyk-köl habe ich leider meine Neopren Sturmhaube liegen gelassen. So ganz neu war sie ja nicht mehr. Da es morgens in Sibirien um die 10 Grad ist, fehlt mir die Sturmhaube schon. In Barnaul und Novosibirsk bin ich trotz einiger Suche nicht fündig geworden.

An einer Tankstelle, ca. 60km vor Omsk, steht zufällig ein weiterer tankender Biker. Mit Zeichensprache und ein paar russischen Vokabeln frage ich ihn nach einem Biker- Shop in Omsk und will eigentlich nur die Straße in Omsk wissen.

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Tja, so einfach ist das wohl nicht für einen waschechten Biker. Dmtriy führt mich kurzerhand nach Omsk zum Biker- Shop. Ich finde dort auch eine regendichte Sturmhaube für umgerechnet 40€.

Im Shop finden sich dann plötzlich einige Biker ein (die Buschtrommel scheint auch in Sibirien zu funktionieren). Per Internet- Translater werde ich erst mal ordentlich zu meiner Seidenstraßentour ausgefragt, da keiner von ihnen Englisch spricht und mein Russisch viel zu schlecht ist. Hat ganz gut funktioniert.

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Im Laufe der Zeit kommt die Frage auf, wo ich denn heute schlafen würde. Kurz entschlossen lädt mich Dmtriy in seine Wohnung zur Übernachtung ein. Dmtriy ist Medizinstudent, wie ich mit der Zeit herausbekomme und möchte in 2 Jahren sein Studium abschließen. Nebenbei bemerkt, ist Dmtriy 20 Jahre alt und kommt gebürtig von der Insel Kamtschatka. Ich hab seinen Ausweis gesehen. Nach dem Studium will er auch dorthin zurück.
Tja, so hab ich 2 Nächte in einer russischen Studentenbutze verbracht. War nicht schlecht.

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Dmtriy ist leidenschaftlicher Motorradfahrer und vieles dreht sich um die Ural. Letztes Jahr hat er eine Auszeichnung für das beste Costum Bike 2010 auf Basis der Ural im Motorradclub oppozit gewonnen. Die ganzen Arbeiten hat er in seiner Studentenwohnung durchgeführt mit einfachsten Mitteln. An diesem Bike hatte er 3 Jahre lang gearbeitet.

Besichtigung Omsk:
Dmtriy u Anton haben es sich nicht nehmen lassen, mir die Stadt Omsk zu zeigen.
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Ein Museum zu Waffen aus dem2. Weltkrieg. Wer genau hinschaut, kann ueber dem Schwert ein Plakat mit deutscher Propaganda lesen.

Nette Jungs:
Am Donnerstagmorgen geht`s dann weiter Richtung Thymen und Ekatarinburg. Die Jungs haben es sich nehmen lassen, mich per Eskorte in aller Herrgottsfrühe aus der Stadt zu begleiten. Zum Abschied schenkt er mir seine Vereinslitze. Einfach toll und beeindruckend von den Bikern. Ob das in Deutschland auch so passieren würde?!

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Was sagt mir das?
Eigentlich wollte ich nur ein neues Halstuch kaufen u manchmal muss man wohl etwas verlieren, um etwas Neues zu gewinnen.

Novosibirsk u meine Momentaufnahme (7-8.8)

ovosibirsk und mein Eindruck:
Novosibirsk ist mit ca. 1,5 Mio. Einwohnern die 3. größte Stadt Russlands und die größte Stadt in Sibirien. Sie liegt am Fluss Ob und ist das Kultur- und Theaterzentrum Sibiriens. Schon zu Stalins Zeiten wurde die Stadt und Umgebung als Industriezentrum für die Rüstung strategisch ausgebaut. Vielleicht ist Novosibirsk dem ein oder anderen auch ein Begriff durch das große deutsche Kriegsgefangenenlager nach dem 2. Weltkrieg.

Das Stadtbild und die Skyline sind modern und man fährt an Reklamen wie Metro oder Media Markt … vorbei. Europa scheint nicht mehr weit zu sein.
Auch haben sich die Kosten für die Unterkünfte deutlich erhöht auf europäisches Niveau. In Kirgisien und Kasachstan bin ich mit ca. 20$ am Tag ausgekommen.

Seit der Stadt Barnaul sind die Straßen und die Beschilderung nach europäischem Muster. Die z. T. riesigen Löcher in den Straßen von Kirgisien, Usbekistan und Tadschikistan vermisse ich nicht wirklich. Auch die offenen Gullis in den Straßen fehlen mir nicht. Ich kann jetzt ganz entspannt Moped fahren und nebenher auch noch die Landschaft bestaunen.

Bahnhof:
In Novosibirsk hält auch die Transsibirische Eisenbahn und da darf das Foto des farbigen Bahnhofs nicht fehlen.
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Der Fluss Ob:
Der Ob hat eine Länge von 3.600km und ist damit einer der größten Flüsse Sibiriens. Hier in Novosibirsk ist er bis zu 1km breit.
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Leninplatz und Staatstheater:
Am Leninplatz war eine Ausstellung zu sehen, hier ein paar Bilder davon.
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Die Uhr ist zur MEZ +5Std versetzt. Nach grober Abschätzung liegen noch ca. 7.000km Kilometer vor mir. Das Wetter ist hier jetzt deutlich kühler im Vergleich zu Zentralasien und hat mich veranlasst, das Futter in die M-Kleidung einzuziehen.

Thema Sicherheitsgefühl:
Wie in allen anderen Ländern vorher habe ich auch hier in Sibirien ein gutes Gefühl. Die Menschen sind nett und hilfsbereit und die Polizei ist deutlich weniger präsent im Vergleich zu den Ländern in Zentralasien. Auch gibt es die lästigen Straßenposten mit der Passkontrolle und der Registration nicht mehr.

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In der Umgebung wird intensiv Landwirdschaft betrieben.