Osh, Eindrücke u Erlebnisse

Im Hotel delux sind wir am Freitag, den 24.6. gut untergekommen und bleiben hier auch 4 Tage. Für 44$ auf europäischem Standard hat uns gut getan.

Sehenswürdigkeiten in Osh:
Der Bazar hier ist riesig und ziemlich verwinkelt. Es gibt glaube ich nichts, was man hier nicht kaufen kann. Auffällig ist, dass die Händler nicht aufdringlich sind. Die Hygiene ist aber für uns eine "Herausforderung". So werden in den offenen Wasserkanälen Gemüseabfälle, Müll und Straßendreck entsorgt aber auch Trinkflaschen aufgefüllt, Obst gewaschen und Geschirr gespült.

Sehenswert sind die Pilgerstätte "Salomons Berg", die im gleichen Atemzug mit Mekka und Medina genannt wird und in der Mitte der Stadt hoch emporragt, sowie ein schöner Park mit gemütlichen Teeplätzen.

Geldbeschaffung:
Erst nach einigem Suchen und der Unterstützung von Peter Scheich, finde ich eine Bank, die Travellerschecks annimmt und einlöst, hat aber fast 1 1/2 Std gedauert. Bargeld über Visa ohne Pin war nicht möglich. Nach weiteren 2 Std und das Abklappern von fast 10 Banken, hab ich endlich ein ATM gefunden, der Dollar auf EC Karte ausspuckt.

Brandspuren:
Die Spuren der Unruhen vom letzten Sommer sind noch deutlich in vielen Straßenzügen in Form von Brandruinen zu sehen. Diese Fakten wirken schon sehr bedrückend auf uns (ca. 2.000 Tote). Mit dieser jüngsten Geschichte des Landes werden wir im Kontakt mit den Einheimischen immer wieder in Berührung kommen.

Im Gegensatz zu den vielen anderen Orten, haben wir uns direkt im Zentrum von Osh nicht richtig wohl gefühlt. Am Dienstag, den 28.6. ziehen wir daher von Osh in ein Homestay in einem nahegelegenen Dorf um.

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