Einmal quer durch Kirgisien, von Osh, Kazarman, zum Song-köl u dem Ysyk-köl nach Bishkek im Sauseschritt (26 – 29.7)

Nach der kleinen Erholungspause in Osh, hab ich mich entschlossen, quer durch Kirgisien zu fahren, über Kazarman, zum Song-köl und dann weiter zum Ysyk-köl. Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass die Zeit mit Adrian und Max im Sun-rise recht angenehm und informativ war. Haben auch ein „paar“ Bierchen gemeinsam getrunken.

Zwischendurch muss noch mein Helm repariert und die Seitenkofferbefestigung verbessert werden. Kein Problem für einen Schreiner, der auch noch ein bisschen mehr kann. War eine  Empfehlung des Hotelboys. Ich bin sehr zufrieden.

Auf der Fahrt quer durch Kirgisien gibt's schöne Landschaften, einige Pässe und Ländliches zu sehen. Tja, dabei muss ich ca. 350km Schotterpiste bewältigen. Irgendwie hab ich mich schon fast daran gewöhnt und kann dabei ganz locker bleiben, mal im Stehen und mal im Sitzen. Die Federung der Enduro schluckt so einiges weg. Ab 50 – 60km/h spüre ich auch die Wellblechpiste nicht mehr.

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Song-köl (Video):
Am Song-köl gibt es eine phantastische Ruhe. In der Nacht fällt die Temperatur aber auf unter null Grad C und auf dem Sitz des Motorrades finde ich am Morgen Eis.
Nebenan sind 4 polnische Radler, etliche Jurten und sonst nichts als Natur!
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Ysyk-köl:
Der Ysyk-köl liegt am Fuß des Tien-Shan Gebirges und ist der größte See Kirgisiens. Mit 1.000 Höhenmeter ist es angenehm luftig am See. Da der Ysyk-köl das Urlaubsgebiet der Kirgisien ist, sind hier auch dementsprechend viele Touristen und das entsprechende Umfeld zu finden. Hab mich aber nicht recht wohl gefühlt und bin daher am nächsten Tag weiter nach Bishkek gefahren. Ausländer müssen übrigens 10$ abdrücken, wenn sie an den See wollen, find ich nicht so gut.

Bishkek:
Untergekommen bin ich in einem idyllischen Gästehaus. Den Tipp habe ich von einem Russen am Ysyk-Köl bekommen. 20$ HP mitten in Bishkek mit Dusche und Toilette auf europäischem Standard ist doch nicht schlecht, oder?

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Zwischenbilanz:
Es stehen jetzt 18.000km auf der Uhr und es liegen 14 Grenzübertritte hinter mir.
Bis auf meine Sonnenbrille, gibt es keine Verluste zu beklagen.

Ab Sonntag dem 31.7.  dann hoffentlich in Kasachstan.

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