Fahrt von Dushanbe an den Panj Fluß (Grenze zu Afghanistan) über die südliche Route mit tollen Highlights u ungewollter Nachtfahrt (18.7.)

Route: Qurghon Teppa, Danghara, Vose, Kulob und ab Khirmanjo an den Panj-Fluss

Die Ausfahrt aus Dushanbe ist aufgrund des vorbereiteten Tracks kein Problem. Mit Navi fällt doch immer eine Menge Stress und Unsicherheit weg und ich kann mich ganz auf den Verkehr und die Landschaft konzentrieren.

Die Landschaft ist einfach toll und abwechslungsreich zwischen sanften Hügeln, hohen Bergen und Wüste. Leider ist es heute dunstig und ziemlich heiß, so dass ich nur wenige Bilder schieße.

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Die Polizeikontrollen sind hier recht häufig und die Jungs nutzen mobile Radarpistolen. Ich werde auch raus gewinkt und man zeigt mir mit viel Gestik 89 km/h auf der Radarpistole.  Nachdem sie meine Papiere und Führerschein überprüft haben, kommt die Frage nach einem kleinen Geschenk. Hab die Frage einfach nicht verstanden, mein Russisch ist ja nicht so gut. Dann lassen sie mich aber mit breitem Grinsen weiterfahren und wünschen mir alles Gute.

Auf der weiteren Fahrt führt die Route über einen Pass mit toller Gebirgslandschaft, aber mal wieder mit z. T. extrem anspruchsvoller Endurostrecke.

Im Ort Khirmanjo ist nur noch ein kleiner Weg vorhanden bzw. geht in einen Bach über. Dann passiert mir ein Fahrfehler, ich kann die Maschine nicht mehr halten und stürze hin. Bis auf ein paar weitere Kratzer am Koffer und einem dreckigen M-Anzug ist nichts passiert. 4 Kinder helfen mir mit, die Maschine aufzurichten. Ich komme gut aus dem Bach raus und weiter geht`s.

Video

Um 21:30 finde ich endlich eine Übernachtung in Khostav in einer Pension. Draußen auf den Bänken im warmen Schlafsack war die Nacht sehr erholsam.

Hier mein Bett unter freiem Himmel
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10km vor Khostav taucht plötzlich eine gute Straße mit einer Länge von 40km auf, eine wahre Erholung nach der ewig langen Rumpelpiste.
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Blick auf den Panj-Fluss. Auf der anderen Seite liegt Afghanistan. Wenn man genau hinschaut, sieht man eine Fam. mit Eseln des Weges ziehen. Krass der Unterschied: auf der afghanischen Seite sieht man nur Pfade und auf der tadschikischen Seite gibt es z. T. perfekt ausgebaute Straßen.

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